Sport- und Sportarten – für jeden die Richtige

730624_original_R_K_B_by_Lupo_pixelio.de

Ein bisschen Sport ist ja nicht gleich Mord. Sport fördert nicht nur das Wohlbefinden und die Gesundheit, sondern so „nebenbei“ tut der Sport auch noch so einiges für die Figur. Warum auch immer mit dem Sport beginnen möchte, auf jeden Fall sollte sich schon im Vorfeld ausführlich informieren.

Welcher Sport passt zu mir – Schwimmen, Gymnastik, Nordic Walking, Aqua-Fitness, Radfahren, Schwimmen oder doch besser eine Mannschaftssportart? Jeder braucht den Sport, der zu ihm und auch zu seinem Alltag passt. Während sich ehrgeizige Menschen nicht für die langsameren Sportarten wie Schwimmen oder Nordic Walking interessieren, sind die fitness-interessierten eher für Badminton, Beach Volleyball oder Tennis zu begeistern. Hier ist eine kleine Auswahl:

Radfahren
Geeignet für jede Altersklasse, auch bei Übergewicht uns sogar bei Gelenkbeschwerden. Radfahren lässt sich hervorragend in den Alltag integrieren das Tempo oder die Strecke kann individuell an den jeweiligen Leistungsstandard angepasst werden. Kalorienverbrauch: 500 bis 800 Kilokalorien/ Stunde.

Schwimmen
Geeignet für Menschen mit Wirbelsäulenbeschwerden – allerdings nur das Rückenschwimmen. Empfehlenswert ist schwimmen auch für alle, die ein paar mehr Kilos mit sich herumschleppen. Fast alle öffentlichen Bäder bieten Schwimmkurse an, in denen man die korrekte Kraultechnik sowie Brust- und Rückenschwimmen erlernen kann. Kalorienverbrauch: 500 bis 700 Kilokalorien/ Stunde.

Gymnastik
Geeignet für jeden. Es ist der ideale Sport, um den ganzen Körper, vor allem die Beweglichkeit spielerisch und abwechslungsreich zu trainieren. Gymnastik stärkt die einzelnen Muskeln und das Herz-Kreislaufsystem. Allerdings: Menschen mit stärkerem Übergewicht oder Gelenkbeschwerden könnten sich leicht überfordern. Kalorienverbrauch je nach Übung 300 bis 700 Kilokalorien/ Stunde.

Nordic Walking
Geeignet für jeden. Es ist keine Grundfitness nötig und selbst Menschen mit stärkerem Übergewicht oder mit Gelenkproblemen können Nordic Walken. Über die Stöcke übernehmen Schultern und Arme und Schultern mehr Gewicht und das entlastet den kompletten Bewegungsapparat. Kalorienverbrauch: 350 bis 450 Kilokalorien/ Stunde.

Aqua-Fitness oder Aqua-Jogging
Geeignet für Menschen jeden Alters. Aqua-Fitness ist besonders gelenkschonend. Aber bei Hauterkrankungen oder Allergien könnte das gechlorte Wasser kontraproduktiv sein. Schön dabei ist, dass durch den Wasserwiderstand man effektiv Kraft und Ausdauer trainieren kann. Kalorienverbrauch: 300 Kilokalorien/ Stunde, Aqua-Jogging rund 600 Kilokalorien/ Stunde.

Tennis
Geeignet auch für ältere Menschen, die mit einem Lehrer trainieren sollten. Tennis ist gut für die Beweglichkeit, Koordination und Ausdauer, weil viele Muskeln in Anspruch genommen werden. Kalorienverbrauch: 800 bis 1.000 Kilokalorien/ Stunde.

Fußball
Geeignet vor allem für junge Menschen. Mit Fußball trainiert man vor allem die Beweglichkeit, Ausdauer und Schnelligkeit. Allerdings: Jede Ballsportart mit Körperkontakt bergen höheres Verletzungsrisiko. Kalorienverbrauch: 800 bis 1.000 Kilokalorien/ Stunde.

Gesund abnehmen mit Ernährungsumstellung

713393_web_R_K_B_by_Tim Reckmann_pixelio.de

Die lästigen Pfunde sind schneller auf der Hüfte als man möchte, aber leider nicht so schnell auch wieder runter. Abnehmen ist schwer. Besonders, wenn man zehn oder sogar 20 Kilo an Gewicht verlieren möchte. Trotzdem: Jeder kann sein Ideal- und Wunschgewicht erreichen – wenn man die Sache richtig angeht und die richtige Einstellung hat. Dazu gehört zum einen die langfristige gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung.

Das richtige Maß. Auch das ist beim Abnehmen gefragt. Ernährungs-Experten raten ein halbes bis ganzes Kilo pro Woche. Das gelingt, wenn man langfristig mindestens 1.200 bis 1.600 Kalorien am Tag zu sich nimmt. Das Geheimnis ist, seine Ess-Gewohnheiten zu ändern und ohne großes Nachdenken gesünder zu essen, statt einfach nur in sich hinein zu stopfen. Mit ein paar einfachen Regeln ist es nicht allzu schwer, die Ernährung umzustellen und dabei auch abzunehmen.

Tipps für eine Ernährungsumstellung

Beispiel: Pasta, Brot, Nudeln und Reis kauft man am besten aus Vollkorn. Kartoffeln enthalten zwar kaum Fett, haben aber reichlich Mineral- und Ballaststoffe sowie Vitamine. Diese Lebensmittel kann man mit gutem Gewissen gerne und oft – allerdings mit möglichst fettarmen Zutaten verzehren. Mindestens fünf Portionen Gemüse und Obst täglich sollten es sein. Während man auch Obstsäfte zwischendurch mal zu sich nehmen kann, sollte das Gemüse möglichst frisch und nur ganz kurz gegart werden.

Fett liefert zwar die lebensnotwendigen Fettsäuren, aber zu viel gesättigte Fettsäuren führen zu Übergewicht und erhöhen das Risiko für Herz und Kreislauf-Krankheiten (Schlaganfall, Herzinfarkt). Deshalb ist es besser pflanzliche Öle (Raps- oder Sojaöl) zu verwenden. Außerdem muss man auch auf das sogenannte unsichtbare Fett im Fleisch, in Milchprodukten, Süßwaren sowie in Fastfood- und Fertiggerichten aufpassen. Beim Lebensmittel-Einkauf ist auf Lebensmittel oder Getränke mit unterschiedlichen Zuckerarten (Glucosesirup) zu achten. Man sollte diese nur gelegentlich konsumieren. Dafür darf man ruhig seine Speisen kräftig mit Kräutern und Gewürzen würzen, aber nur ganz wenig Salz (nur Jodsalz) verwenden.

Alkohol während einer Ernährungsumstellung wird nur gelegentlich empfohlen und auch nur in kleinen Mengen. Wasser allerdings ist lebensnotwendig und es wäre schön gut, wenn man rund 1,5 bis zwei Liter am Tag trinken kann. Dafür eignet sich am besten das Wasser ohne Kohlensäure.
Last but not least: Zur ausgewogenen Ernährung gehört auch eine regelmäßige körperliche Bewegung. Eine Stunde spazieren gehen dreimal in der Woche, eine halbe Stunde tägliches Radfahren oder dreimal die Woche 30 Minuten schwimmen reichen schon aus, um anständig Fett zu verbrennen und die Kilos verschwinden zu lassen. Das fördert die Gesundheit und trägt mit zur Ernährungsumstellung bei.

Durch Bewegung Stress abbauen

Wer kennt das nicht? Im Alltag werden wir oftmals mit Umständen konfrontiert, die bei uns Stress auslösen – das kann im Job, beim Autofahren, in der Familie oder mit den Kindern sein. Leider lässt sich nicht jedes Problem sofort und auf Anhieb lösen. Und manchmal kommt es vor, dass man emotional so angeschlagen ist, dass man erst einmal von diesem Stress „herunterkommen” muss.

Stress ist ein recht vielfältig gebrauchter Begriff. Wir können damit unsere Belastungen im Alltag meinen oder auch Belastungen, die von außen auf uns einwirken. Nicht jeder Mensch erlebt die gleiche Situation als Belastung. Wer aber Stress hat bemerkt, dass man mit hohen Anforderungen konfrontiert wird, die man vielleicht so nicht bewältigen kann, es aber sollte.

Nicht bewältigter Stress kann so nämlich langfristig zu erheblichen gesundheitlichen Problemen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder auch zu Depressionen führen. Auch ein Burnout kann man als eine langfristige Folge von Stress bezeichnen.

Stress abbauen und dem Körper Gutes tun

Bei Stressbewältigung hilft Sport – er ist wahrer Alleskönner. Er bringt körperliche Entspannung und leert den Kopf und die Gedanken. All diejenigen, die schon selbst einmal erfahren haben, wie sehr Bewegung und Sport beim Stressabbau helfen kann, möchten am liebsten gar nicht mehr darauf verzichten.

Nach einem anstrengenden und ereignisreichen Tag hilft schon eine halbe Stunde Bewegung. In dieser Zeit werden Gedanken geklärt und Stress abgebaut. Der Cortisol-Spiegel (Stresshormon) normalisiert sich und schüttet wohlige Gefühle durch Endorphine (Wohlfühlhormon) aus.

Eine gute Möglichkeit ist ein 30 Minuten-Lauf durch den Wald oder die Natur. Gut wäre auch, wenn es in der Nähe der Arbeit eine Nordic Walking Strecke gibt, die man leicht erreichen kann. Fahrradfahren oder Schwimmen lassen die Endorphine genauso fließen, wie die sanften Bewegungen und körperzentrierten Übungen von Qi Gong oder Yoga. Besonders das Training in der freien Natur unter freiem Himmel hilft zusätzlich, Stress abzubauen.

Während der Bewegung und des Sports werden die Muskeln bewegt und beansprucht. Das führt zu einer Minderung der Verspannungen und zu einer besseren Durchblutung. Die Erschöpfungsgefühle weichen so einer gesunden Müdigkeit und Wohlbefinden.

Wer es gewohnt ist, wenn er nach der Arbeit nach Hause kommt, auf der Couch Platz zu nehmen, um sich zu entspannen, der sollte am Anfang noch ganz langsamen mit seinem Sport beginnen. Es geht nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um das Erlernen aus der Anspannung in die Bewegung und danach schließlich in die Entspannung zu gehen. Ein sanftes Training ist viel besser geeignet als straffe Fitness- oder Sportpläne. Man fängt mit langsamen Bewegungen an, konzentriert sich auf die Arbeit der Muskeln. Das bringt jeden stressgeplagten Mensch auf andere Gedanken und weg vom Alltagsgeschehen.

Bodycheck – Krankheiten frühzeitig erkennen

Tropf im Krankenhaus
Tropf im Krankenhaus

Die Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen. Und daher muss sie so lange wie möglich erhalten bleiben, damit es uns gut geht, damit wir leistungsfähig sind und uns wohl fühlen können. Vor Krankheit ist zwar niemand gefeit, aber einige davon kann man rechtzeitig und frühzeitig erkennen.
Es gibt Krankheiten, die jeder in seinem Leben einmal durchmachen muss – beispielsweise eine Grippe, eine Ohrenentzündung, eine Erkrankung des Magen-Darm-Trakts oder eine Kinderkrankheit.

Diese Erkrankungen sind oftmals schneller vorüber, als man denkt.Aber es gibt da noch jene Krankheiten, die langwierig sind und sogar chronisch werden können, wenn sie nicht frühzeitig erkannt werden. Menschen reagieren völlig unterschiedlich auf körperliche Warnsignale und auf Schmerzen. Die einen rennen bei jeder Kleinigkeit zum Arzt und die anderen denken, was von alleine gekommen ist, geht auch wieder von alleine weg. Das muss aber nicht immer so sein. Gesund sein wollen alle Menschen, aber es muss dafür auch so einiges getan werden. Zum Beispiel sich gesund ernähren und ausreichend Bewegung an frischer Luft.

Vorsorge ist besser als Nachsorge – wer die Warnsignale erkennt, kann früh reagieren und oftmals auch die Krankheit verhindern.

Haarausfall
Ein gesunder Mensch verliert bis zu 10 Haare täglich. Sollten sich aber im Kamm oder in der Bürste viel mehr Haare befinden, wäre es angebracht einen Bluttest beim Arzt machen zu lassen, denn bei starkem Haarausfall könnte eine Hormonstörung vorliegen.

Hoden
Zu den häufigsten und bösartigsten Krankheiten bei den Männern gehört der Hodentumor und daher ist Vorsorge besonders wichtig. Einmal im Monat sollte man den Hoden mit seinen Fingerkuppen auf Unebenheiten und Verhärtungen abtasten.

Bauchumfang

Übergewicht ist oftmals sowieso ungesund und es wird besonders bei zu viel Bauchfett gefährlich. Bei den Männern sollte der maximale Bauchumfang 102 Zentimeter und bei den Frauen 88 betragen. Gemessen wird oberhalb des Nabels: Ganz normal atmen und den Bauch vor allem nicht dabei einziehen.

Zunge
Eine gesunde Zunge ist glatt, feucht und hellrosa. Gibt es Abweichungen, dann könnten diese können auf eine Krankheit hindeuten: Beispielsweise könnte bei einem weißlichen Belag auf Probleme im Magen-Darm hinweisen.

Brust
Wird Brustkrebs frühzeitig erkannt, ist er heilbar. Deshalb sollte jede Frau regelmäßig ihre Brüste auf Auffälligkeiten untersuchen, um so mögliche Knoten zu finden.

Urin
Der Körper braucht für seine optimale Funktion rund 1,5 Liter Flüssigkeit. An der Farbe des Urins kann man erkennen, ob man tatsächlich genug getrunken hat. Denn heller Urin ist gut, bei dunklem Urin könnten Nierenprobleme dahinterstecken, die man beim Arzt abklären kann.

Haut
Bis zu 40 Muttermale hat jeder Mensch. Selbst wenn Pigmentflecken meist unbedenklich sind, sollten diese regelmäßig auf Veränderungen kontrolliert werden. Male, die unterschiedlich gefärbt, unscharf begrenzt oder größer geworden sind, sollten unbedingt dem Hautarzt gezeigt werden.